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Die ersten Lichterbogen oder Schwibbögen wurden ca. 1720 aus Schwarzblech geschmiedet. Die Gestaltungsvarianten von Lichterbogen kann man
fast als grenzenlos bezeichnen. Sie beinhalten im wesentlichen: kursächsische oder bergmännische Wappen, Bergleute, religiöse Themen und Symbole, schwebende Engel, örtliche Landschaften, Motive einheimischer
Spielzeugmacher, Klöpplerinnen, Schnitzer, dörfliche Szenen mit Bergkirche, Häusern und Kurrendefiguren. Die größten Lichterbogen sind fast 7m lang,
die Kleinsten passen in Zündholzschachteln.
Die Bezeichnung Schwibbogen lehnt sich möglicherweise an den architektonischen Begriff der Gotik an, den
Schwebebogen zwischen zwei Mauern stehend und von diesen gestützt. Der Erzählung nach könnten mit der Gestalt des Schwibbogens auch die brennenden Grubenlampen der Bergleute, halbkreisförmig, um das Stollenmundloch
am „Zechenheiligabend", angedeutet sein.
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